2019-10-04

Café Isla – eine Insel der Erholung in Stuttgart

Seit Beginn des Jahres gibt es ein neues Café im Stuttgarter Zentrum: das Café Isla. Als ich auf der Suche nach einem Café bzw. Host für das Meetup „Shutupandwrite“ war, tauchte das Café Isla bei meinen Recherchen auf.

Anna Karle, die Inhaberin vom Café Isla, gab mir kurze Zeit später grünes Licht für das Event. Nun verbringe ich wöchentlich zwei Stunden in der kleinen Ruheoase und profitiere gemeinsam mit anderen Schreibenden von der angenehmen Atmosphäre im Café.

Das Isla ist wahrlich ein Ort für jedermann. Jung und alt kommen dort auf einen Kaffee und eine leckere Quiche vorbei. Man trifft sich für eine Besprechung, bringt seinen Laptop mit, um zu arbeiten, oder man genießt einfach ein Getränk und liest oder lauscht der Musik.

Da Anna alles rund um ihr Café Isla selbst auf die Beine gestellt hat, interessiert mich ihr Weg als Unternehmerin. Ich freue mich, dass sie mit mir gesprochen hat.

Anna, wie bist du auf die Idee gekommen, dich mit einem Café selbstständig zu machen?

Ich arbeite schon seit ich 15 bin, also schon fast mein halbes Leben, in der Gastronomie. Für mich war schnell klar, dass ich mein eigenes Café führen möchte. Ich habe nach dem Abitur ein duales BWL-Studium abgeschlossen, in dem ich auch drei Jahre Konzernluft schnuppern konnte.

Ich merkte schnell, dass mich Powerpoint-Präsentationen und stundenlange Meetings nicht so erfüllen, wie Menschen mit meinen selbst gebackenen Kuchen oder einer schönen Milchblume auf dem Cappuccino ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Ich mag die täglichen Herausforderungen und die Freiheit, meinen Tag und das Café so zu gestalten, wie ich es gerne möchte.

Die Umsetzung war sicherlich ein längerer Prozess? Wie viel Zeit ist von der Idee bis zur Eröffnung vergangen?

Das ist schwierig zu sagen, da ich nicht genau sagen kann, wann ich als Erstes die Idee hatte. Es war irgendwie schon immer klar, dass ich ein Café führen würde. Ich habe mein Studium und auch meine Jobs danach gezielt darauf ausgerichtet, fit für die Eröffnung eines eigenen Cafés zu werden.

Richtig nach einer Location gesucht habe ich ab Juli 2017 und dann hat es mit der Übernahme des Café Visàvis im Januar 2019 geklappt. Ich hatte im Dezember 2018 nur einen Monat Umbauphase - das war schon sehr herausfordernd!

Wie waren die ersten Monate für dich als Inhaberin? Gab es besondere Momente?

Die ersten Monate waren unheimlich schön, aber auch anstrengend. Wie immer, wenn etwas ganz neu ist, läuft noch nicht alles ganz reibungslos, aber man lernt aus seinen Fehlern und macht‘s beim nächsten Mal besser.

Es gab viele besondere Momente. Immer, wenn mir ein Gast sagt, dass er sich in meinem Café wohl fühlt und ihm mein selbst gebackener Kuchen schmeckt, ist das für mich ein besonderer Moment.

Wenn Gäste im Laufe der Zeit zu Stammgästen werden und ich mich auch länger mit ihnen unterhalten kann, ist das für mich sehr besonders. Ich habe durch mein Café schon so viele unglaublich tolle und interessante Menschen kennengelernt. Dafür bin ich wirklich sehr dankbar.

Wir haben jüngst eine Café Isla Postkartenkollektion gemeinsam auf die Beine gestellt. Welche weiteren Aktivitäten planst du künftig?

Die Postkartenkollektion ist der erste Schritt in meinem kleinen „Upcycling & Handmade“-Shop. Es sollen noch mehr handgemachte Produkte dazukommen, sodass die Gäste auch etwas zu stöbern haben. Ich plane, mein Angebot auf den Abend auszudehnen mit Konzerten, Lesungen, Art Nights, kreativen Workshops und vielem mehr.

Ich möchte das Café gerne zu einer Art Wohnzimmer machen, in dem man sich wohl fühlt und in das man immer wieder gerne geht. Wer handgemachte Produkte, Musik oder Workshops beitragen möchte, ist herzlich willkommen!

Vielen Dank, Anna, für das Gespräch und den Blick hinter die Kulissen.

Fazit

Ein Besuch im Café Isla lohnt sich für jedermann! Die Getränke, leckeren Speisen und die gemütlichen Sitzgelegenheiten laden auf jeden Fall dazu ein, es nicht nur bei einem Besuch zu belassen.

Wenn du einen Anlass brauchst, um vorbeizukommen, dann melde dich doch direkt fürs nächste Shutupandwrite Meetup an.

Die Postkartenkollektion „Café Isla“ mit Motiven von Lea Gabriel, Sarah Lehnert, Johanna Wunderlich und mir ist dort übrigens auch ab sofort erhältlich.

Café-Isla


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