2019-11-29

Innovative Ideen sammeln mit Kreativitätstechniken

Kreativität im Alltag regelmäßig zu leben ist eine wichtige Komponente, um im unternehmerischen Alltag innovative Lösungen zu finden. Es gibt jedoch auch etliche Methoden, die bewusst und richtig eingesetzt, zu neuen Ideen führen. Zwei sehr bekannte Methoden sind das Brainstorming und das Mindmapping. Beide Methoden stelle ich auch deshalb dar, weil sie sich für die Einzelarbeit gut eignen.

Brainstorming

Brainstorming

Die bekannteste Methode ist sicherlich das Brainstorming. Das Brainstorming (oder Thought Shower) ist eine einfache Methode, die ich sehr effektiv finde, wenn sie mit Handlungsschritten bzw. Maßnahmen kombiniert wird. Im Grunde lässt sie sich mit einem Papier, Stift und einem frischen Geist jederzeit anwenden.

Zu einem Thema werden Begriffe und Ideen gesammelt. Wenn dich Kollegen oder Stakeholder unterstützen, ist das hilfreich, da so im besten Fall mehr Ideen entstehen. Das Brainstorming ist jedoch auch sehr geeignet, wenn du alleine neue Lösungsmöglichkeiten generieren möchtest.

Die Ideensammlung nimmst du am besten visuell am Flipchart im großen Format oder alternativ auf einem Blatt Papier vor. Wenn du visuell nachverfolgen kannst, was alles denkbar ist, und du die Wörter und vielleicht sogar Icons dazu noch mal sehen kannst, dann unterstützt du die Ideenfindung. In dieser ersten Phase der Sammlung sind alle Gedanken erlaubt und geäußerte Ideen werden nicht bewertet oder kritisiert.

Wenn du die Phase der Ideensammlung beendet hast, dann bewertest du deine Ideen. Du kannst dafür alles durchstreichen, was dir auf Anhieb gar nicht gefällt. Für die Bewertung der restlichen Ideen kannst du die Skalierung nutzen, z. B. „Gefällt mir gut“- Punkte und „Gefällt mir gar nicht“- Punkte von 0 bis 100 vergeben, wie Maja Storch es mit der Affektbilanz vorschlägt.

Im nächsten Schritt legst du eine Reihenfolge deiner bevorzugten Ideen und Lösungen fest, so bekommst du eine Struktur und weißt, was du als Nächstes angehen kannst. Ich empfehle auf jeden Fall auch mindestens mit den wichtigsten drei Gedanken direkt weiterzuarbeiten und Handlungsmaßnahmen abzuleiten, damit sie nicht in der Schublade verschwinden.

Ideen strukturieren mit einer Mindmap

Mindmap

Nach der Ideensammlung im Brainstorming kannst du direkt die Mindmap nutzen, um deine Ideen weiter zu verarbeiten. Die Mindmap ist ein weiteres Verfahren zur Ideengenerierung. Sie unterscheidet sich vom Brainstorming dadurch, dass du die Ideen direkt in einer visuellen Struktur anlegst.

Dein Thema steht im Mittelpunkt der Betrachtung. Du schreibst es in der Regel in das Zentrum deines Blattes. Alle Inhalte, die dir daraufhin einfallen, werden aufgeschrieben und mit dem zentralen Begriff verbunden – wie ein Ast, der aus einem Baumstamm in feine Zweige übergeht. Es macht Sinn, auf den direkten Linien zum Thema schon weitere übergeordnete Themen aufzugreifen, in die untergeordnete Ideen zugeordnet werden.

Der Vorteil bei der Mindmap ist, dass wir durch das Aufschreiben visuelle Informationen mit unseren Ideen und Wörtern verknüpfen. Das führt zu einer Reflexion der Inhalte. Zudem bekommen sie eine Struktur. Mit der Mindmap lässt es sich später gut weiterarbeiten.

Auch bei der Mindmap ist wichtig, sich zu überlegen, was du nach der Ideensammlung mit den Ergebnissen machst.

Die Mindmap eignet sich übrigens auch besonders gut, um Inhalte von Texten aufzuarbeiten und zu verstehen. Ich habe damals erfolgreich zu jedem Buch, das ich für meine Masterarbeit gelesen habe, eine Mindmap erstellt. Wenn ich Informationen gesucht habe, habe ich einen Blick auf die Mindmap geworfen und konnte die Information wieder in den Zusammenhang setzen.

Fazit

Es lohnt sich, die kreative Ideensammlung bewusst und mit Struktur anzugehen. Manchmal kommen sehr gute Ideen dann, wenn du dir Zeit nimmst, alles aufzuschreiben, was dir zu einem Problem oder Sachverhalt durch den Kopf geht.

Wichtig ist, dass du die Kreativitätstechnik findest, die dir liegt und im nächsten Schritt die aufgeschrieben Ideen in Maßnahmen zu verwandeln, die du zu definierten Zeiten angehen wirst.


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