2020-01-03

Mein Jahresrückblick 2019

Ich ahnte, dass ich mein Jahr 2019 nicht so erfolgreich abschließen würde wie mein Jahr 2018. Denn die Kunden, die zu mir fanden, taten das entweder aufgrund von persönlichen Begegnungen oder aber gänzlich zufällig. Mir schwante, dass ich mit der nicht vorhandenen Businessstruktur, dem unklaren Angebot und dem fehlenden Content wenn dann eher zufällig ein weiteres erfolgreiches und umsatzstarkes Jahr schreiben würde.

Mein wesentliches Ziel für 2019 war deshalb die Contentproduktion. Ich wollte endlich mit dem Bloggen starten und dabei während des Prozesses herausfinden, welche Inhalte mir liegen und für wen ich schreiben möchte. Ähnlich verhält es sich mit meinen Angeboten, herauszufinden, wen ich mit meinen visuellen Lösungen am besten unterstützen kann und will, gleicht daher eher einem Prozess, der noch immer nicht abgeschlossen ist.

Neben interessanten und anspruchsvollen Kundenprojekten habe ich deshalb in 2019 meine Contentproduktion wesentlich vorangebracht.

Der wöchentliche Blogartikel

Der Blog ist eine meiner größten Errungenschaften im letzten Jahr. Endlich habe ich damit angefangen, meine Inhalte nicht nur in Bilder, sondern auch in Worte zu fassen. Den Auftakt hatte mein Blog Mitte Februar. In den ersten sechs Wochen bin ich mit zwei Artikeln pro Monat gestartet und nach der ersten Eingewöhnungsphase bin ich zu einem wöchentlichen Blogartikel pro Woche übergegangen.

Dieser Post ist mein 44. Blogartikel. Es lässt sich zweifelsfrei sagen, dass ein wöchentlicher Blogartikel viel Arbeit macht. Die Zeit vergeht im Fluge und fortlaufend Ideen für Blogartikel zu sammeln, sie zu schreiben und zu bearbeiteten, kostet Zeit. Auf der anderen Seite hilft mir die Regelmäßigkeit am Ball zu bleiben.

Aktuell experimentiere ich noch immer damit, welche Vorgehensweise mir am meisten liegt – also das Schreiben des Artikels mit Transkripts von mündlich eingesprochenen Ideen oder das reine schriftliche Erarbeiten.

Das Ziel für 2020 ist mindestens bis April weiterhin einen wöchentlichen Artikel zu veröffentlichen und danach zu evaluieren, ob ich dabei bleibe oder wieder in einen zweiwöchentlichen Rhythmus wechsle.

Der Podcast

Das Projekt Podcast war mein persönliches Highlight des Jahres 2019. Meine Erfahrungen habe ich im Blog bereits beschrieben. Durch den Podcast habe ich gelernt, dass mir die Arbeit mit den Audioinhalten viel Spaß macht.

Infolgedessen höre ich mittlerweile auch die meisten Bücher, die in Verbindung zum Business stehen, per Hörbuch. Hörbücher lassen sich ja wirklich überall hören. Das Beste ist, dass ich neben dem Hören noch anderen Aktivitäten wie Bahn fahren, Malen oder kochen nachgehen kann. Das finde ich großartig!

Meine Podcast-Erfahrung wurde im Dezember durch mein Interview im Aufnahmestudio des SWR1gekrönt.

Meine Entwicklung & die meines Business

Nicht ganz überraschend war der Verlauf meiner Umsätze im Jahr 2019. Meine Umsatzziele habe ich nicht erreicht. Ich war weniger auf Events unterwegs und habe somit etwas weniger genetzwerkt. Stattdessen ist meine Zeit in die Produktion von Inhalten geflossen.

Mein Angebotsportfolio ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht konkret. Bis dato unterbreite ich nach wie vor individuelle Angebote für die individuellen Beratungsleistungen, die im nächsten Schritt mit einer einzigartigen Illustration für meine Kunden sichtbar und nutzbar werden. Angebote richtig zu kalkulieren, ist und bleibt herausfordernd.

Mitte des Jahres habe ich mir zu dem Thema ein Coaching gegönnt. Ich habe dabei gelernt, dass die Familien- und Ahnengeschichte ebenfalls einen Einfluss das eigene Unternehmertum hat. Das Coaching lieferte mir mit dieser neue Perspektive einen echten Klarheitsgewinn.

Ich war außerdem für einige Monate in einer Online-Community für Unternehmer Mitglied, die ich allerdings wieder verlassen habe, da sich mein wahrgenommener Nutzen in Grenzen hielt. Das, was ich aus der Zeit mitnehme, sind einige Buchempfehlungen, z. B. „Profit First“ von Mike Michalowicz.

365 Skizzen – eine pro Tag

Die „Eine-Skizze-pro-Tag-Challenge“ gehört zu meinen halbberuflichen Erfolgen. Am 22.12.19 habe ich die Letzte der 365 Skizzen gezeichnet und bei Instagram gepostet. Im Augustpost berichte ich von der Challenge.

Neben der täglichen schnellen Zeichnung habe ich ab September einen Kunstkurs bei der Kolping Kunstschule besucht, der hinsichtlich der individuellen Förderung der Teilnehmer sagenhaft war. Einiges von dem, was ich dort gelernt habe, fließt natürlich in meine Visualisierungen ein– wenngleich eher indirekt.

Gar nicht erreicht

Am wenigsten bin ich mit einem privaten Ziel vorangekommen: der Integration des Reitsports in meinen Alltag.

Ich habe jedoch trotzdem bei meinen Reisen immer wieder den Versuch unternommen, qualifizierten Reitunterricht zu bekommen. Ein wahrer Zufallstreffer war dabei übrigens der Stall von Christina Nunnenkamp in Lübbecke.

Mein Fazit

Es war ein ereignisreiches und vielseitiges Jahr 2019. Ich starte schwungvoll ins Jahr 2020, in dem ich mich stärker dem Aufbau einer Businessstruktur widmen werde.

rueckblick-2019


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