2020-02-21

Drei Dinge, die ich in 2020 geplant habe

Nach dem Rückblick auf das Jahr 2019 ist es an der Zeit, meinen Ausblick auf das Jahr 2020 zu teilen. Da ich relativ turbulent in das Jahr gestartet bin, hat sich die Auseinandersetzung mit meinen Zielen für einige Wochen hingezogen. Im Grunde ist der Planungsprozess noch immer nicht abgeschlossen. :)

Die drei Dinge, die ich sicher in diesem Jahr angehen werde, sind:

1. Mein bestehendes Angebot aktualisieren

Mit meinem Angebot bin ich grundsätzlich zwar zufrieden. Es könnte jedoch inhaltlich konkreter und umfassender sein. Der Darstellung meines Angebots auf der Homepage werde ich deshalb in den kommenden Wochen bzw. Monaten meine besondere Aufmerksamkeit widmen. In diesem Zusammenhang wird es voraussichtlich zur Verschiebung meiner Tätigkeitsschwerpunkte kommen.

Was weniger wird

Die Graphic Recordings und die Visualisierungstrainings werden künftig stärker in den Hintergrund rücken. Die Graphic Recordings gehören zwar zu meinen absoluten Stärken, jedoch sind die Echtzeitvisualisierungen nur relativ begrenzt und in klar definierten Kontexten wirklich nutzenstiftend. Vor allem, dass die Ergebnisse nur für diejenigen, die beim Event selbst anwesend waren, wirklich nachvollziehbar sind, ist aus meiner Sicht suboptimal.

Und was bleibt

Konzeptionell angelegte Visualisierungen, in denen komplexe Inhalte bewusst auf die wichtigsten Punkte reduziert werden, sind da deutlich nachhaltiger. Sie haben den Anspruch, verständlich zu sein für all diejenigen, die sich mit den Inhalten rund um die dargestellte Leistung oder das Unternehmen auseinandersetzen. Sie ergänzen die Inhalte visuell und das so lange, wie die Inhalte aktuell sind.

Zwar ist die Erarbeitung von Inhalten und die Wahl der Darstellung bei zeitlich deutlich aufwendiger, als es beim Protokollieren in Echtzeit der Fall ist. Allerdings ist eine solche Visualisierung deutlich vielseitiger einsetzbar.

2. Ein Produkt erarbeiten

Ein Punkt, der in mein Angebot längst eingearbeitet gehört: die Umsetzungsunterstützung. Ich liebe es, mich in neue Themen einzudenken und diese auf den Punkt zu bringen.

Eine Sache mag ich jedoch noch mehr als das: die Menschen selbst mit ihren Inhalten voranzubringen. Das dazu passende Angebot befindet sich zum jetzigen Zeitpunkt also in der Erarbeitung.

Dienstleistung wird zum „Productized Service“

Nach einiger Beschäftigung mit dem Thema des „smarten Gründens“ ist es bei der Produktentwicklung an der Zeit, den Spagat zwischen der individuellen Leistung und einem konkreten Produkt selbst zu trainieren. Mein Ziel ist, dass mit dem Angebot mein erster „Productized Service“ entsteht.

Hinter dem Begriff „Productized Service“ steht übrigens die Standardisierung einer Dienstleistung, die im Rahmen eines geschnürten Pakets mit fest definierten Preis verkauft wird.

Wenn du dazu mehr erfahren willst, dann ist das Buch „Built to sell“ einen Blick wert. John Warrillow beschreibt an einem fiktionalen Beispiel sehr anschaulich, wie sich ein Unternehmen in dem Transformationsprozess von der individuellen Leistung zum Produkt neu aufstellen kann.

In der Sketchnote siehst du die ersten zehn von John Warrillows abschließenden Tipps:

John Warrillow

Wenn du dich lieber aus deutscher Perspektive mit dem smarten Gründen näher beschäftigen möchtest, dann lohnt sich ein Blick in das aktuelle Buch der Conta Grombergs mit dem Titel „Business Model Produkt-Treppe“. Es ist ein sehr praktisch angelegtes Buch, das Impulse zur Erstellung eines eigenen Produktportfolios gibt. In dem Kapitel zum Nutzen von Visualisierungen stößt du übrigens auf eine von mir gezeichnete Sketchnote. :)

3. Eine weitere Podcaststaffel produzieren

Nachdem mir das Projekt Podcast in 2019 besonders viel Spaß gemacht hat, plane ich die Produktion einer weiteren Staffel bis zum Sommer. Es wird thematisch eine Neuauflage und ich spiele mit dem Gedanken, mindestens einen Teil der Folgen im Interview aufzunehmen.

Da meine bisherigen Staffeln reine Soloepisoden waren, steht ein wenig Recherche an, wie sich das Interviewformat am besten realisieren lässt. Im nächsten Schritt gilt es natürlich, Interviewpartner zu gewinnen.

Auf der Suche

Der Vorteil, der manchmal zugleich ein Nachteil sein kann, ist, dass die Entwicklungsarbeit als Unternehmer bzw. Solopreneur nie aufhört. Es gibt ständig etwas zu tun und im Grunde lässt sich an jeder Stellschraube immer etwas optimieren.

Die Angebotsdarstellung und -entwicklung gehört für mich zum anspruchsvollsten Teil, der mich in den letzten Wochen bereits sehr stark beschäftigt und ausgepowert hat.

In diesen anstrengenden Momenten war ich sehr glücklich, dass ich andere Unternehmerinnen jederzeit um Rat fragen konnte. Die offenen Antworten waren immer hilfreich und haben mir viel Input zum Reflektieren gegeben. Ich bedanke mich für die Ideen und Impulse, die ich dabei bekommen habe! Sie fließen auf jeden Fall in meine Tätigkeiten des Jahres 2020 ein.