2020-02-28

Case Study: ein Bild für #erfolgreichwachsen

Beate Wittkopp, Leiterin des Steinbeis-Transferzentrums TransferWerk-BW und Birgit Nüchter, Leiterin des Steinbeis-Beratungszentrums Führungskompetenz, coachen und beraten seit mehreren Jahrzehnten Führungskräfte und Unternehmen zu den Schwerpunkten Strategie & Organisation, Innovationsmanagement und Personalmanagement.

Im vergangenen Jahr haben sie in einem gemeinsamem Projekt die Workshop-Reihe #erfolgreichwachsen entwickelt. Da ich die Visualisierung für das Projekt umsetzen konnte, habe ich mich mit #erfolgreichwachsen näher beschäftigt. Ich freue mich, dass Beate und Birgit nun mehr Information zu ihrem neuen Angebot teilen.

Ihr habt im vergangenen Jahr das neue Angebot #erfolgreichwachsen entwickelt. Was steht hinter der Workshop-Reihe?

Wir sind beide viel in Communities rund um die Themen Neue Arbeitswelt, Kulturwandel, Start-up-Kultur und Innovation unterwegs. Hier erfahren wir immer wieder, wie junge Unternehmen nach dem erfolgreichen Start das weitere „UP“ der geschäftlichen Weiterentwicklung als zäh erleben.

Es ist gar nicht einfach, als Firma ins Wachsen zu finden. Was im kleinen Rahmen mit wenig Personen quasi auf Zuruf gut funktioniert hat, braucht in wachsenden Teams plötzlich mehr Struktur, anderes Wissen und Können!

Das Angebot #erfolgreichwachsen ist eine Workshop-Reihe, die genau diese Themen aufnimmt und junge Unternehmen dabei unterstützt, ihre Bedürfnisse zu erkennen, um bewusst und erfolgreich das Business auszubauen.

An wen richtet sich #erfolgreichwachsen?

Die Workshop-Reihe richtet sich an junge Unternehmen, die schon die ersten Erfolge vorweisen können. Die erste Start-up-Phase haben diese Unternehmen hinter sich. Sie haben bewiesen, dass ihre Idee tragfähig ist und der Markt honoriert die Anstrengungen.

Jetzt stellen sich Fragen: Wie geht das Team mit dem Wachstum um? Fängt es an, ein bisschen zu knirschen? Braucht es neue Organisationsformen? Sind die Ressourcen effizient eingesetzt? Wie läuft die Kommunikation im Team? Wie bekommt das Unternehmen die Richtigen an Bord? Was müssen die Richtigen mitbringen? Und nicht zuletzt! - Wie bewahrt das Unternehmen seine Werte?

Wir bieten das passende Format, um zu reflektieren und Aktionen zu definieren. Mit unserer Unterstützung identifiziert das junge Unternehmen die eigenen Potentiale zur strategischen Weiterentwicklung.

Was hat euch dazu gebracht, eine eigene Methode zu entwickeln?

Erst mal die Freude am Austausch mit Menschen, die eine Vision haben, Mut und Motivation, Passion in der Veränderung! Ganz besonders im lebendigen Ökosystem für Start-ups gibt es natürlich gute Einzelmaßnahmen.

Wir aber sehen den Reiz gerade im nachhaltigen Wachstum eines Unternehmens und in der Erweiterung des Aktionsradius. Hier ist ein eher strategischer Ansatz gefragt, da greifen Einzelmaßnahmen zu kurz.

Mit dem ersten Workshop zur Standortbestimmung erkunden wir mit dem Unternehmen zunächst einmal die größten „Baustellen“. Auf der Basis hat die Kundin, der Kunde die Wahl, woran sie oder er arbeiten will, wo vertieft werden soll. Das kann nur ein Baustein, zum Beispiel Unternehmenskultur, oder mehrere Module sein.

Durch kreative Methoden und interaktive Workshopelemente führen wir die Teilnehmenden in eine konstruktive Auseinandersetzung. Dabei arbeiten wir sehr lösungsorientiert. Hier bieten sich dann mit Blick auf den bisherigen Werdegang ganz unterschiedliche Szenarien an. So spielen einige der Themen bereits auch in der Start-up-Phase eine Rolle und werden zur Gründung genau untersucht.

Wir haben festgestellt, dass sich nach ein paar Jahren auf dem Markt ein zweiter Blick sehr lohnt, mit dem Wissen und all der Erfahrung, die das Unternehmen jetzt schon gewonnen hat.

Welche Transformation durchläuft eure Zielgruppe während der Zusammenarbeit mit euch?

Ein klarer Fokus unserer Arbeit mit den jungen Unternehmen liegt auf den Personen, die im Unternehmen die Verantwortung tragen. Sie können sich mit uns als „Lotsen“ im Workshop den Raum und die Zeit zur Reflexion und zur Standortbestimmung nehmen. Daraus werden für jedes Unternehmen andere Prioritäten zur Weiterarbeit sichtbar. Jede und jeder versteht aber auch genau, warum diese Schwerpunkte wichtig sind und welchen Nutzen diese Auseinandersetzung im wahrsten Sinne bringt.

Außerhalb eines Workshops oder einer Klausursitzung findet im Arbeitsalltag diese Reflexion selten den erforderlichen Platz. Mit unserem praxisorientierten Workshopformat gewinnen wir hier schnell gute Erkenntnisse und Ergebnisse.

Zur Visualisierung Eures Angebots habt ihr einen Kuchen gewählt, in dem die einzelnen Kuchenstücke mit Icons symbolisiert werden. Wie kam es dazu?

Die Idee war schon sehr früh in unseren Diskussionen da. Es ging uns vor allem darum, dass wir darstellen können, dass es eine Auswahl gibt.

Nicht jedes Unternehmen muss oder will den ganzen Kuchen „konsumieren“. Hier kann sich jeder à la carte sein Stückchen aussuchen. Uns gefiel auch dahinter das Bild des Kompasses. Das Unternehmen navigiert erfolgreich mit diesem Kompass im steten Wandel!

#erfolgreichwachsen


Wie läuft die Zusammenarbeit mit euch ab und wie lange dauert sie?

Gern kannst du direkt den Kontakt zu einer von uns beiden aufnehmen. Im kurzen Sondierungsgespräch klären wir den ersten Bedarf und die Erwartungen. Dann gehen wir nach einem Warming-up im Initiativ-Workshop in die Standortbestimmung. Wir betrachten gemeinsam die Erfolgsfaktoren des Unternehmens. Daraus gewinnt das Unternehmen wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung.

Alle Workshops haben wir so konzeptioniert, dass sie jeweils an einem Tag durchgeführt werden können, manchmal gibt es zusätzliche „Hausaufgaben“.

Wir sind flexibel und bieten auf Wunsch auch andere Workshop-Fenster sowie ein Follow-up nach ein paar Wochen an. Im Prinzip bestimmen unsere Kunden die Geschwindigkeit – da wir aber von Veränderungen sprechen, braucht dieses Projekt die richtige Passung im Unternehmen – denn hier findet die Hauptarbeit statt. Wir begleiten im Tempo des Kunden.

Welche Ziele habt ihr für euer neues gemeinsames Angebot?

Unser Ziel ist erreicht, wenn ein junges, erfolgreiches Unternehmen weniger Wachstumsschmerzen hat und #erfolgreichwachsen kann, ohne seine tolle Start-up-Kultur zu verlieren.

Sehr empfehlenswert im gesamten Prozess ist ein flankierendes Coaching, das wir ebenfalls mit anbieten können, denn für das Unternehmen beginnt die eigentliche Entwicklungsarbeit nach dem Workshop. Das Überwinden von Hürden oder unvorhergesehenen Herausforderungen kann im Coaching gut erarbeitet werden.

Herzlichen Dank euch, Beate und Birgit, für den Einblick in die Entstehung eures gemeinsamen Angebots und die Informationen zu #erfolgreichwachsen.

Wenn du nun mehr wissen möchtest oder ein Start-up kennst, das von #erfolgreichwachsen profitieren würde, dann findest du weitere Inhalte sowie die Kontaktdaten auf der Homepage von Beate Wittkopp oder Birgit Nüchter.

Interesse am monatlichen Newsletter? Dann geht es hier zur Anmeldung.